meine gedanken möchte ich manchmal nicht haben

Kabarett. Songs. Dias.

Jess Jochimsen will raus aus seinem Gedankenkarussell. Zumindest für einen Abend. Und mal nachschauen, was die Pandemie übrig gelassen hat ... Also macht der Freiburger Kabarettist und Autor Inventur im Kopf und sucht nach den Geschichten, die im Radau der letzten Zeit untergegangen sind.

Gelassenheit, Solidarität, Vernunft ... die müssen hier doch noch irgendwo herumliegen. Welche Gedanken sind es wirklich wert? Das ist die Frage. Und welche sollte man unbedingt loswerden? Und wohin damit?

Klar ist: Die Ungerechtigkeiten von Gestern sind die von Heute, zu viele Deutsche wünschen sich einen Mann als Bundeskanzlerin und auch sonst ist nichts besser geworden. Aber den Kopf einziehen und hoffen, dass alles wieder so wird wie früher, ist Quatsch. Und langweilig ist es obendrein. Dann schon lieber erhobenen Hauptes gegen die Engstirnigen und Kaltherzigen andenken und sagen, was Sache sein könnte. Hoffnungslos zuversichtlich. So lautet die Devise. Der Letzte lässt das Licht an.

Jess Jochimsens neues Programm ist ein kabarettistischer Gedankenaustausch, eine fortlaufende Bestandsaufnahme der politischen Lage, ein Herantasten an die Zeitrechnung „nach C.“.
Zurückgelehnt und entschleunigt dreht Jess Jochimsen den notorischen Rechthabern den Ton ab und beweist, was Satire alles sein darf: anrührend, klug, musikalisch und nicht zuletzt sehr lustig. Und zum guten Schluss zeigt er Urlaubsbilder. Für Daheimgebliebene.

Ein Abend ohne Geländer.
Die Letzten streicheln die Hunde.

Presse:
„Jochimsen ist skurril, poetisch und genau beobachtend. [...] Und was er findet, ist wie sein Programm: Tragödie und schreiend komisch.“ (Frankfurter Rundschau)

Foto: Britt Schilling

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PREMIERE: 15.10. 2021 im VORDERHAUS, Freiburg. Das Programm wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Vielen Dank.

vier kerzen für ein halleluja

Ein Jahresendzeitprogramm. Kabarett, Songs, Dias

Jedes Jahr von Ende November bis zur Bescherung spielt Jess Jochimsen einen weihnachtlichen Jahresrückblick – inkl. „Krippenspiel“. Mehr lesen...

Inmitten von Politdepression und Jahresendstress will Jess Jochimsen vor allem eins: dem Fest die Liebe zurückgeben.
Im Gabenkorb befinden sich das legendäre „Krippenspiel“ sowie brandneue Lieder, notwendige Wutausbrüche und schlimme Urlaubsbilder. Und natürlich kommt auch ein Rückblick auf das abgelaufene Jahr nicht zu kurz.
Der Freiburger Autor und Kabarettist wird dem Publikum das genaue Hinschauen auf die herrschenden Zustände nicht ersparen, doch als Entschädigung bekommt es Entspannung, Entschleunigung und einen Moment unerhörten Glücks geschenkt. So wie es sein soll, zur Jahresendzeit.

„Jochimsens Bühnenprogramme sind weit mehr als Kabarett: es sind tragikomische Roadmovies, sehr anrührend, sehr schlau und wunderbar lachen-machend.“ (AZ)

„Mit seinem Jahresendzeitprogramm "Vier Kerzen für ein Halleluja" hat der Kabarettist, Autor, Fotograf und Musiker Jess Jochimsen völlig entspannt und entschleunigt Literatur, Dia-Abend und Musik verbunden und allen Besuchern einen witzigen, geistreichen und völlig überzeugenden Abend geboten. Es waren die kleinen, feinen Beobachtungen, deren Spitzen Jess Jochimsen, hervorragend und scheinbar völlig unspektakulär in Worte verpackte, und dem begeisterten Publikum mal nachdenklich, mal mit ironischem Augenzwinkern, aber stets geistreich, ohne plump in den hintersten Ecken der untersten Schublade zu wühlen und auf Kosten anderer, zu präsentieren.“ (Schwäbische Zeitung)

„Jochimsen wird seinem Ruf, wütendes Kabarett der leisen Töne zu machen, mit seinem fürsorglichen Programm für alle Weihnachtsgeschädigten therapeutisch, urkomisch und mit brillanter Sprache gerecht: Er liest eigene Texte, spielt meisterhaft Westerngitarre, weckt Erinnerungen an Kindheiten mit Strumpfhosen und Fäustlingen und singt von traurigen Weihnachtsbegegnungen.“ (Hessische | Niedersächsische Allgemeine)

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Das Programm wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Vielen Dank.

chronologie

2022         Bundesordner XXI
2021         Meine Gedanken möchte ich manchmal nicht haben
2019         Bundesordner XVIII
2018         Bundesordner XVII
2017         Heute wegen Gestern geschlossen
2017         Bundesordner XVI
2016       Bundesordner XV
2015         Krieg' ich schulfrei, wenn du stirbst?
2014         Halt auf Verlangen (mit Manuel Stahlberger)
2013         Für die Jahreszeit zu laut
2011         Was sollen die Leute denken (szenische Lesung, mit Alexander Paeffgen)
seit 2010  Vier Kerzen für ein Halleluja Ein Jahresendzeitprogramm
2010         Gipfeltreffen (mit Andreas Thiel)
2009         Night on Earth - Die 6. Stadt (szenische Lesung, mit Alexander Paeffgen)
2008         Durst ist schlimmer als Heimweh
2006         Das wird jetzt ein bißchen weh tun (mit Sascha Bendiks)
2003         Flaschendrehen und andere miese Bräuche (mit Sascha Bendiks)
2001         Das Dosenmilch-Trauma
1999         Friss, Vögel oder Stirb!
1996         Die Entkernung des Pudels
1994         Empfängnislose Befleckung
1992         Gerüchte aus guter Küche