der neue roman

Abschlussball
Roman, 312 Seiten, gebunden, dtv 2017

Menschen erzählen sich Geschichten, um zu leben.
Und für den Tod brauchen sie die Musik.

Für Marten ist der Friedhof der richtige Ort: Friedhöfe sind ruhig, gut ausgeschildert und bieten ausreichend Schatten. Schon als Kind fühlt er sich alt und befürchtet, nicht in diese Welt zu passen – und als sich die Möglichkeit auf ein Dasein frei von Unwägbarkeiten bietet, greift er zu: Er wird Beerdigungstrompeter auf dem Nordfriedhof in München und spielt den Toten das letzte Lied. Als Marten die Bankkarte seines soeben zu Grabe getragenen Klassenkameraden Wilhelm findet, beginnt eine groteske Irrfahrt. Ohne eigenes Zutun wird er in einen Strudel merkwürdiger Ereignisse gezogen und lernt all das kennen, wovon er sich Zeit seines Lebens so mühsam ferngehalten hat: andere Menschen, Geld, Abenteuer, die Liebe.
Ein komischer und anrührender Roman über einen wundersamen Lebensverweigerer, der binnen eines Sommers das Abenteuer seines Lebens besteht.

»Ein leises, schönes Buch!« (Christine Westermann)

»Eine leuchtende Geschichte vom Altwerden und Jungsein, vom Spiel und vom Ernst und von der Suche nach einem eigenen Ton.« (Annette Pehnt)

»Noch die traurigste Musik tröstet: Du bist nicht allein. Einer ist da, der sie spielt. Jess Jochimsen gibt uns nichts weniger als eine Parabel auf das Leben. Entweder du planst es oder du lebst es.« (Bov Bjerg)

Bestellung (auf Wunsch signiert, Danke, Jos Fritz Buchhandlung!) | Trailer

Hier finden sich Pressestimmen, Kritiken und Interviews: Mehr lesen...

»Wie Jochimsen über Musik schreibt, ist zum Niederknien schön, man hört die Musik beim Lesen. [...] Man liebt dieses Buch für seine Wunder und seinen Klang.« (Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 8.10.17)

»Jess Jochimsens „Abschlussball“ gibt Hoffnung, dass das Leben zu schaffen ist [...] eine Gebrauchsanweisung für Melancholie.« (Andreas Rüttenauer, taz, 2.9.17)

»Wie eine gute Ballade. Schwermut trifft auf Hoffnung, Melancholie auf Märchenhaftes.« (Stefan Sprang, hr1 Buchtipp, 19.7.17)

»Ein leises, schönes Buch!« (Christine Westermann; im Radio: WDR2-Buchtipp, 20.2.18; im TV: WDR, 2.2.18)

»Skurril, makaber, genial [...] Es gibt Bücher, die mich begeistern, weil sie mich abholen. Solche, die mich faszinieren, weil sie so dicht sind. Bücher, die mich unterhalten, zum Lachen bringen, zum Nachdenken, zum Nicken. Sehr wenige schaffen das alles auf einmal. Jess Jochimsens Abschlussball gehört definitiv dazu!« (Eva-Maria Obermann, Was liest du?, 20.10.17; ausführlicher auf: Schreibtrieb, 21.10.17)

»Leise Töne – Große Wirkung.« (Alina Wolski, literaturundfeuilleton, 24.10.17)

»Der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist Jess Jochimsen stellt uns einen unfreiwillig komischen Mann vor, der in der Nähe des Todes seinen Lebensdrang entdeckt. Eine originelle, musikalische Geschichte über den richtigen Ton.« (FAZ, Literaturkalender, 6.7.17)

»Wie ein gutes Musikstück ist »Abschlussball« emotional, unterhaltend und bewegend, und erst wenn wir ein zweites Mal hinblicken, erkennen wir die handwerklich perfekte Konstruktion dahinter. Die reicht soweit, dass auch der Titel des Romans mehr als eine Bedeutung für die Geschichte hat. Bravo Maestro!« (Wolfgang Tischer, Literaturcafé, 22.8.17)

Können Sie mir einen schönen depressiven Abenteuerroman empfehlen? (Magdalena Schwarz, etc-Magazin)
Der Sound des Nordfriedhofs
(Matthias Bieber, TZ München)
Spiel mir das Lied vom Tod (Constantin Hegel, Badische Zeitung)
Menschlichkeit als Antithese (Anselm Neft, Blog)
Eine Außenseitergeschichte mit ruhigen Tönen (Marcus Kufner, Bücherkaffee; inkl. Interview)
Trost für das Verstreichen der Zeit (Boris Kruse, Märkische Oberzeitung)
Eine Hymne auf das Leben (Susann Fleischer, Literaturmarkt)
Roman des Monats (Ulrike Braekevelt, Borromäusverein)
Der Ort, an dem alle Bewegung gebremst wird (Gallus Frei-Tomic, Literaturblatt.CH)
Vom Tod und von Trompeten (Alumni-Blog Uni Freiburg)

»Es gibt Romanfiguren, die lassen einen nach Beendigung der Lektüre nicht wieder so schnell los ...« (Marina Babl, Literaturportal Bayern, 17.10.17)

»Und wenn man es zuschlägt, wird man das Gefühl nicht los, ein kleines bißchen mehr verstanden zu haben. Vom Leben, der Liebe und dem Tod.« (pinkfisch)

»Mit großem Respekt für seinen wundersamen und exzentrischen Protagonisten lässt er diesen seine abenteuerliche Reise machen, an deren Ende eine ganz besondere Melodie zu hören ist.« (booksection)

bücher

MAMA UND PAPA HATTE ICH NICHT, ICH MUSSTE RENATE UND EBERHARD SAGEN
Das Dosenmilch-Trauma & andere Geschichten eines 68er-Kindes

Erzählungen, 240 Seiten, 20 Fotografien, dtv 2018

»Ich habe nie kapiert, warum ausgerechnet meine Eltern für die Atomkraftwerke und den Weltfrieden zuständig waren – und das jedes Wochenende.«

Fünfzig Jahre »1968«! Zum runden Geburtstag von Protestkultur, antiautoritärer Erziehung und sexueller Revolte bietet dieser Band den entlarvenden Blick eines Kindes und versammelt die schönsten Geschichten aus Jess Jochimsens Bestsellern »Das Dosenmilch-Trauma« (2000) und »Flaschendrehen oder: Der Tag, an dem ich Nena zersägte« (2002).

Hier (auf Wunsch signiert) bestellbar | Leseprobe "Meine Eltern waren Hippies" | Pressestimmen

Liebespaare bitte hier küssen!
Eine fotografische Spurensuche im städtischen Hinterland

Bildband, 160 Seiten, Farbfotos, brochiert, dtv 2013

Heruntergekommene Buden, seltsame Beschilderungen, windige Bestatter, fragwürdige Tanzlokale ... Die bizarre Welt der Vorstädte. In 120 Farbfotografien und zwei Dutzend Gedankensplittern zeigt Jess Jochimsen nicht den Selbstdarstellungsglamour der Zentren, sondern die "trotzige Würde" des Hinterlands. Eine satirische Liebeserklärung an die abgewendete Seite der Städte.

Hier bestellen | Hier Dia-Show angucken | Pressestimmen

"Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?"
Geschichten von einem chaotischen Grundschüle und seinem Rabenvater

Erzählungen, 160 Seiten, illustriert, dtv 2012

Es gibt Kinder, die darauf gedrillt werden, ihre Eltern glücklich zu machen, und es gibt Tom. Vierzig anarchistische, anrührende und komische Geschichten aus dem ganz normalen Wahnsinn der Kindererziehung.
„Jess Jochimsen ist ein begnadeter Schilderer von Kindheits-Katastrophen.“ (Süddeutsche Zeitung)

hier bestellen | Leseprobe "Wenn Eltern sprechen" | Trailer, Interview, Presse (dtv)

Was sollen die Leute denken
Monolog, 80 Seiten, s/w-Fotos, brochiert, dtv 2011

Die berührende und komische Geschichte eines Mannes, der aufhört zu funktionieren: Er schließt sich ein und versucht die „vernünftig geregelte Welt“ durch seine Rede zum Stillstand zu zwingen. Er redet sich um Kopf und Kragen. Er redet, damit nichts passiert.
„Jess Jochimsen gelingt mit diesem Text die so schwierige Gratwanderung zwischen Komik und Entsetzen auf grandiose Weise.“ (Bettina Schulte, Badische Zeitung)
„Ein kluges und witziges Buch.“ (Thomas Glavinic)

hier bestellen | als Theaterstück (Kiepenheuer Medien)
Leseprobe "Kapitel I (Auszug)"
| Interview | Pressestimmen

DanebenLEBEN
Ein fotografischer Streifzug durchs städtische Hinterland
Bildband, 160 Seiten, 140 Farb-Fotos, brochiert, dtv 2007

Das städtische Hinterland: Frisörsalons, Trinkhallen und Kleingärten, unfreiwillig komische Werbung, schlimme Läden und sinnlose Straßenschilder. In 140 Farbfotografien und einer Handvoll Kurzgeschichten skizziert Jess Jochimsen nicht das pralle Leben, sondern das „Daneben“.

hier bestellen | hier Dia-Show angucken | Pressestimmen

BELLBOY oder ich schulde Paul einen Sommer
Roman, 240 Seiten, brochiert, dtv 2005

Jess Jochimsens Roman ist die Geschichte des 31jährigen Nachhilfelehrers und Kirchendieners Lukas, der vom Land in die Stadt kommt - und dies schafft er nur mit einer gehörigen Portion Zynismus und Promiskuität. Dann taucht Lukas’ demenzkranker Cousin Paul auf und alles gerät plötzlich aus den Fugen.
Neben anderem wird ein Ausflugsschiff versenkt, der Kanzler im Urlaub besucht, ein Landstrich verwüstet, ein halbes Provinznest geschwängert und eine ganze Reihe der zehn Gebote gebrochen.

"Bellboy" inspirierte Christian Lerch zu seinem Kinofilm "Was weg is', is' weg" (2012)

hier bestellen | Leseprobe "Kapitel 18: Zombies"Pressestimmen

mehr bücher

Das Buch Dietmar
Meisterwerke eines großen Humoristen

Buch + CD, 228 Seiten, zahlreiche Farbbilder, Voland & Quist 2012

Endlich gibt es den gesammelten Kosmos des Dietmar Burdinski (1959 - 2010) als Buch. Rainald Grebe hat es herausgegeben, viele Kollegen (Olli Dittrich, Thomas Hermanns, Jess Jochimsen, Michael Mittermeier, Bastian Pastewka, Olaf Schubert, Hannes Ringlstetter u.a.) haben beigetragen und es ist sehr schön geworden. Und nun bitte eintauchen in das Oeuvre dieses großartigen, wunderbaren Komikers: Hier entlang.

Carson Ellis
Wazn Teez?
Bilderbuch (ab 5 Jahren), 48 Seiten, aus dem Amerikanischen von Jess Jochimsen und Anja Schöne, NordSüd-Verlag 2017

Eine hinreissend gezeichnete Geschichte über das Wachsen und die grossen Fragen des Lebens. Aus dem "Fantasie"-Amerikanischen ins "Deutsche" übertragen von Jess Jochimsen und Anja Schöne.

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018.

Rainald Grebe
Das grüne Herz Deutschlands. Mein Gesangsbuch
Liederbuch, 240 Seiten, mit Fotografien von Jess Jochimsen, Fischer Verlag 2007

Dieses Gesangsbuch versammelt die Texte und Noten vieler der wunderbaren Lieder von Rainald Grebe. Ja, "Brandenburg" ist auch drin. Mit Fotografien von Jess Jochimsen.

Infos und Bestellung

Nicolas Berg, Jess Jochimsen, Bernd Stiegler (Hrsg.)
SHOAH. Formen der Erinnerung. Geschichte, Philosophie, Literatur, Kunst
Sachbuch, 308 Seiten, Wilhelm Fink Verlag 1996

"Was vom Holocaust erinnert wird, hängt davon ab, wie es erinnert wird." (James E. Young)
Ein Sammelband mit Aufsätzen von Dan Diner, Nicolas Berg, James E. Young, Detlev Claussen, Dorothee Kimmich, Jean-Luc Nancy, Wolfgang Eßbach, Bernd Stiegler, Wolfgang Orlich, Jess Jochimsen u.a.

antiquarisch erhältlich

Hier findet sich eine Liste aller Buch-Anthologien, die Textbeiträge von Jess Jochimsen enthalten.

die bücher der anderen

Lesen macht schön, schlau und glücklich! Seit 2009 empfiehlt und beschreibt Jess Jochimsen seine Lieblingsbücher – es sind mittlerweile fast hundert und die Liste wächst ... Bitteschön: Literatur-Tipps.

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CDs

Jochimsen Box 2
4 Live-CDs, 300 Minuten, WortArt

Weitere vier komplette Programme in einer Box: die beiden Duo-Shows mit Sascha Bendiks, "Flaschendrehen und andere miese Bräuche" (2004) und "Das wird jetzt ein bisschen weh tun" (2007), der Monolog "Was sollen die Leute denken" (mit Alexander Paeffgen, 2011) sowie das neueste Solo-Programm "Heute wegen Gestern geschlossen" (2018).

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Jochimsen Box
4 Live-CDs, 300 Minuten, WortArt

Vier komplette Programme in einer Box: die beiden frühen, "Friss, Vögel oder Stirb" (1999) und "Das Dosenmilch-Trauma" (2001) sowie "Durst ist schlimmer als Heimweh" (2009) und "Für die Jahreszeit zu laut" (2014).

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Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?
Hörbuch, 78 Minuten, WortArt

Anarchistische, anrührende und komische Geschichten aus dem ganz normalen Wahnsinn der Kindererziehung - gelesen von Martin May. „Jess Jochimsen ist ein begnadeter Schilderer von Kindheits-Katastrophen.“ (SZ)

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Bellboy oder ich schulde Paul einen Sommer
3 Live-Cds, 240 Minuten, WortArt

Jess Jochimsen liest seinen Roman vor. Mit Liebe. "Bellboy ist ein unglaublich anrührendes und zugleich sensationell komisches Buch. Lesen! Oder noch besser: Vorlesen lassen!" (Kölner Stadtanzeiger)

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Das Krippenspiel
Live-CD, 21 Minuten, Kabarett-Maxi-Single, WortArt

Eine Kindheitskatastrophe ersten Ranges: Das legendäre Krippenspiel der Klasse 2 b im Jahre 1978, mit Katja Berger als Maria, Erwin Moser als Engel, u.v.a.

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