Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?

Eine musikalische Lesung über den alltäglichen Wahnsinn. Am Flügel: Alexander Paeffgen

12.7. 2012, ZMF, Spiegelzelt

Erneut finden sich Jess Jochimsen und Alexander Paeffgen zusammen, um das Spiegelzelt in eine Bühne des entspannten, musikalisch-komischen Vorlesens zu verwandeln.
Im Zentrum stehen diesmal Jochimsens (im Herbst als Buch erscheinende) Geschichten über seinen chaotischen Sohn Tom und den ganz normalen Wahnsinn der Erziehung.
Während andere Kinder darauf gedrillt werden, ihre Eltern glücklich zu machen, verschönert Tom lieber Wahlplakate, sagt unliebsamen Verwandten und Ordnungshütern die Wahrheit und zieht in der Schule einen Wettring mit Fußballbildchen auf. Sein bekloppter Vater hat alle Hände voll zu tun, dem kindlichen Anarchismus Herr zu werden.
Aber wer oft genug dem elitären Elterngetöse in Freiburger Kinder- und Klassenzimmern gelauscht hat und die pädagogischen Sicherheitsfanatiker auf den Wiehre-Spielplätzen und in Ratgebern kennenlernen musste, in dem reift die Erkenntis: Lieber Rabenvater als Tigermutter!

Exklusiv für das ZMF präsentieren Jochimsen und Paeffgen eine literarisch-musikalische Hommage an den kindlich unverstellten Blick auf die Welt – mit Mut zur Improvisation, mit Liebe zu anrührender Komik, mit Lust auf lokalpolitische Breitseiten und gegen alle Trends: Ein einmaliger Abend (inkl. Hörbuch-Aufzeichnung).

Presse:

„Jim Jarmusch wäre stolz drauf! [...] Jochimsen und Paeffgen geben jedem Zuschauer ein wohlig-trübes Bauchgefühl mit nach Hause. Ein Gefühl wie ein argentinischer Tango in einer finnischen Winternacht. Irgendwie so gar nicht Comedy. Schön!“ (Fudder)

„Jess Jochimsen ist ein begnadeter Schilderer von Kindheits-Katastrophen.“ (Süddeutsche Zeitung)

„...hervorzuheben sind unbedingt Paeffgens Künste, vor allem als ganz großer Pianist...“ (Generalanzeiger Bonn)

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