Pressestimmen
„Als wären Thomas Bernhard und Ekel Alfred nochmal jung.“ (Badische Zeitung)
„Großartig lustige Trostlosigkeit!“ (Kölnische Rundschau)
„Muss man eigentlich noch irgendjemandem sagen, wie wunderbar Jess Jochimsen ist? Und all denen, die es nicht wissen: er ist grandios komisch! Er ist der Beste seiner Generation.“ (Kölner Stadt-Anzeiger)
„Dieser tiefenentspannte Jess Jochimsen, Kabarettist und Autor aus Freiburg, ist vor allem eines: brillant.“ (Hamburger Abendblatt)
„Jess Jochimsen als Stand-up Poet ist einfach eine Wucht. Er schreibt private, politische, zärtliche, brutale Texte, und wenn er sie vorliest, kommt man aus dem Lachen kaum noch heraus. Wer hätte gedacht, daß Literatur so einen Spaß machen könnte.“ (Berliner Zeitung)
„Wir behaupten, dass dieser Abend tiefe Schneisen im Gedächtnis hinterlässt.“ (Kölner Stadtanzeiger)
„Jochimsen ist erwachsen geworden. Weniger lustig. Aber eben ungleich komischer.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Hochgradig komisch depressiv.“ (Schwarzwälder Bote)
„So lustig war eine Depression noch nie.“ (Schwäbische Zeitung)
„Wahnsinn. Diese Gelassenheit. Tibetanisch. Grotesk. [...] Das Wunderbare an diesem Anti-Rampensau-Tum: Jedes seiner Worte kommt an - ungefiltert. Fein-, tief-, scharfsinnig analysiert Jochimsen die allgemeine Lage. Da wird sich nicht grobschlächtig vorangekalauert, nicht brachial gewitzelt. [...] Das ist Jochimsens Weg, aus 100 Bühnen-Minuten ein Gesamtkunstwerk zu machen. Konzert, Dia-Show, Lesung, Kabarett - moderne Kleinkunst zu Größerem berufen.“ (Münchner Merkur)
„Jim Jarmusch wäre stolz drauf! [...] Der Abend gibt jedem Zuschauer ein wohlig-trübes Bauchgefühl mit nach Hause. Ein Gefühl wie ein argentinischer Tango in einer finnischen Winternacht. Irgendwie so gar nicht Comedy. Schön.“ (Fudder)
„Mit dem spähenden Auge des Fotografen und mit dem melancholischen Blick des einsamen Vagabunden erhascht er die Tristesse deutscher Vorstädte, das grandiose Scheitern ihrer Bewohner und die Versuche sich dennoch würdig zu trösten. [...] Da ist einer, der die Komik aus der Tragik bezieht, einer der schmunzelnd gegen Oberflächlichkeit und Zynismus ins Feld zieht. [...] Jochimsen ist ein entspannter Melancholiker ohne festes Ziel, aber mit offenen Augen.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Was aber vor allem bleibt von diesem großartigen Kabarettabend, ist das Bild des einsamen Trinkers an der Theke - und die Dank Jochimsen gewonnene Überzeugung, dass das unser Freund sein könnte.“ (Heidenheimer Zeitung)
„Was Jochimsen auch erzählt, die Melancholie und ihre böse schwester, die Wut, schauen immer über seine Schulter.“ (Rheinzeitung)
„Jochimsen versteckt seine Pointen wie Ostereier: Wenn man sie findet, freut man sich von Herzen - und wenn man drauftritt, tut es einem in der Seele weh.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)
„Jochimsen macht etwas, auf das man nicht gefasst ist. Eine Form, die sich weigert, nur auf der Fettschicht von alberner Oberflächlichkeit zu schwimmen.“ (taz)
„Jess Jochimsen webt mit Worten. Er legt die Fäden seiner tragikomischen Geschichten lose in den Rahmen seines Bühnenprogramms. Doch keiner geht verloren, immer wieder nimmt er seine Motive auf und verwebt sie zu einem schillernden Teppich aus Schwermut, Komik, Leichtsinn und Tiefsinn. [...] Dann zeigte Jess Jochimsen Dias von Tristesse und Verfall, und auf jedem Bild findet sich ein Witz, oder auch eine kleine Hoffnung, ein Hauch von Liebe. [...] Frech und warmherzig zugleich. Und mit großer Ehrerbietung für die Leute am Rande der Gesellschaft.“ (Goslarsche Zeitung)
„Er fühlt sich im März schon wie im November. Über Trinker, Depressionen und Freitod kann er länger als 47 Minuten reden. Mit der Traurigkeit des Alltags lässt er sich ein und findet, dass Gott müde ist. Auf der Bühne zeigt er Dias und verschüttet Salbeitee. Zur aktuellen Politik will er (fast) nichts sagen. Kann denn so einer Kabarettist sein? Leute unterhalten? [...] Jess Jochimsen kann das. [...] Er ist ein glänzender Beobachter mit Sensibilität für alltäglichen Wahnwitz zwischen Spielplatz und Pfandrückgabeautomaten. So wie er an den Rändern der Städte poetisch-absurde Stillleben aufspürt und fotografiert, so entdeckt der in Freiburg in einer WG lebende Vater auch den Stoff für sein Kabarett. Im entspannten Plauderton die Gäste begrüßend, beginnt Jochimsen seine literarisch-melancholische Reise durch Deutschland. [...] Er schildert die Verbürgerlichung seiner Generation, ihr Heiratsgebaren („Mir sind Todesanzeigen mittlerweile lieber als die Hochzeitskarten“), die Lächerlichkeit und Traurigkeit ihrer Selbstlügen und Rituale. Wie nur wenige Kollegen versteht es Jess Jochimsen, das Verräterische und Groteske aus unserer Alltagssprache herauszulesen. [...] Besonders schön ist die Hommage an den „Schutzheiligen der Depressiven“, Buzz Aldrin, den zweiten und deshalb weithin vergessenen Mann auf dem Mond, der von dort oben „großartige Trostlosigkeit“ sah und dann auf der Erde irgendwie nicht mehr zurecht kam mit dem Leben. Da ist er wieder, der Melancholiker unter den Kabarettisten. Jess Jochimsens letzte Nummer, mehr Schlusstupfer als Rausschmeißer, ist ein Song von Willie Nelson. Es geht um „sad songs“, traurige Lieder, die sich schlecht verkaufen. Kann so ein Kabarettprogramm enden? Ja. Und zwar mit verdammt viel Applaus.“ (Augsburger Allgemeine)
„Jess Jochimsen spricht über den Zustand des Landes. Das ist kein Kabarett mit heftigen politischen Breitseiten oder mit Lachzwang. Es ist vielmehr eine manchmal fast poetische Bestandsaufnahme der Zustände, todtraurig und witzig, vor allem aber immer geistreich. [...] Jochimsen nimmt die Generation X wunderbar auf die Schippe, er steht hier in direkter Tradition von Karl Kraus: Nichts ist entlarvender als das wörtliche Zitat. [...] Am besten ist Jochimsen, wenn er kleine Geschichten aus kleinsten Motiven heraus entwickelt und über diverse Umwege zu Einschätzungen der Lage in der Bundesrepublik Deutschland kommt. Von hinten durch die Brust ins Auge geschossen sind diese Argumentationsketten.“ (Lübecker Nachrichten)
„Ein wunderbarer Abend mit tollen Texten, bösen Bildern und cooler Musik. Kabarett auf dem Weg ins 21. Jahrhundert.“ (Südkurier)
„Filigran ist das Netz, das Jochimsen in seinen Texten, Liedern und Fotografien spannt, und besticht mit einer kunstvoll inszenierten deutschen Momentaufnahme.“ (Bonner Rundschau)
„Bilder voll leiser Ironie, schleichender Trostlosigkeit, manchmal fast Hoffnungslosigkeit. Soll man drüber lachen oder eher weinen? Vielleicht sollte man einfach froh sein, die Bildmotive nicht vor der eigenen Tür zu haben. Aber wenn man genau hinsieht, entdeckt man sie wohl genau da und dann erinnert man sich an den Titel von Jochimsens Programm: >Durst ist schlimmer als Heimweh!<“ (Campus Web)
„Was wollt ihr das Leben mit Würde oder in der Lounge verbringen? Treffend ehrlich - mit messerscharfen Blicken sezieren Jochimsens Texte Kleinigkeiten: Sie kratzen nicht nur an der Oberfläche, sondern führen in die Tiefe. Ihre Suche nach Wahrheit wird zur Sucht, die Dinge hinter den Dingen auf den Punkt zu bringen.“ (Badische Zeitung)
„Ohne Zwang zur Pointe verbindet er Literatur mit Dia-Abend und kleinem Konzert. Und ist dabei sehr, sehr komisch. Er ist erwachsen geworden und vielleicht der beste Kabarettist seiner Generation. Sein Abend ist mal komisch, mal traurig - in jedem Fall aber eine lohnenswerte Reise durch Deutschlands Häßlichkeit in all seiner Pracht.“ (Bonnaparte)
„Jess Jochimsens ethnologische Betrachtung des Landes bringt etwas vom eigentlichen Deutschland ans Licht, das wir sehen und meist übersehen. Es ist bizarr und grotesk und aberwitzig... Grandios: Es ist ganz wie wir. In diesem Buch wohnt die Dämonie des Normalen.“ (Roger Willemsen über "DanebenLEBEN")
„Dass der bayerische Boden nicht nur Karl Valentin, die Biermösln und Gerhard Polt hervorgebracht hat, sondern auch Jochimsen, bemerkt der Leser staunend: Hier kann einer so erzählen, dass Ludwig Thoma und Oskar Maria Graf als legitime Vorfahren gelten können.“ (Matthias Biskupek, Eulenspiegel, über "Bellboy")
„Ein kluges und witziges Buch.“ (Thomas Glavinic über "Was sollen die Leute denken")
„Jess Jochimsen gelingt mit diesem Text die so schwierige Gratwanderung zwischen Komik und Entsetzen auf grandiose Weise.“ (Bettina Schulte, Badische Zeitung, über "Was sollen die Leute denken")
